Zwischenfrüchte haben vielseitige Nutzen
- Nematodenbekämpfung
- Futternutzung
- Gründüngung
- Bodenfruchtbarkeit
- Stickstoffbindung
- Erosionsschutz durch Mulchsaat
Zwischenfrüchte verbessern die Bodenfruchtbarkeit, helfen wirkungsvoll Nährstoffverlagerung und Nitratauswaschung zu vermindern und fördern so nachhaltig die Bodengesundheit und Bodenstruktur.
Zusätzlich bekämpfen die nematodenresistenten Sorten den wichtigsten Zuckerrübenschädling, den Rübennematoden (Heterodera schachtii) und sichern so den Zucker- und Rübenertrag.
Die neuen multiresitenten Örettichsorten reduzieren außerdem noch gallenbildene und freilebende Nematoden.
Biofumigation
Unter Biofumigation versteht man den Einsatz biologisch aktiver Pflanzensubstanzen zur Bekämpfung von bodenbürtigen Schädlingen und Krankheiten in Acker- und Gartenbau.
Mit dem Ziel, Pflanzenkrankeiten biologisch und ökologisch verträglich zu vermeiden, ist diese Methode eine viel versprechende Ergänzung bzw. Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln.
Biofumigation ist ein natürlicher Prozeß, den die Landwirte über Jahrzehnte durch die Einarbeitung der Zwischenfrüchte in den Boden und deren Vorteile für die Hauptfrucht unbewusst genutzt haben. Neu ist die Möglichkeit, die aktiven Inhaltsstoffe durch hochsensible Analysemethoden (HPLC - High Pressure Liquid Chromatography) festzustellen. Mit dieser Technik ist es möglich, gezielt Sorten zu selektieren, die spezifische Inhaltsstoffe zur Bekämpfung von bodenbürtigen Schädlingen entwickeln.
Als Sorte können wir Ihnen die Ölrettich Sorte DEFENDER anbieten, diese wird bereits erfolgreich im Zwischenfruchtanbau zu Kartoffel eingesetzt
Weiter Hinweise finden Sie hier: http://www.terraprotect.com
Hier ein Überblick der zu empfehlenden Arten:
- Ölrettich
- Gelbsenf
- Phacelia
- Winterfutterraps
- Sommerfutterraps
- Winterrübsen
- Welsches Weidelgras
- Einjähriges Weidelgras
- Futtererbsen
Detaillierte Informationen zu Zwischenfrüchten erhalten Sie unter: www.phpetersen.com
und in unserem Themenbereich Wissen.